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Audio/Video Lexikon

ANSI-Lumen

Maßeinheit für die Bildhelligkeit der Projektoren, gemessen nach ANSI (American National Standards Institute). Auf einer 1qm großen Fläche der Bildwand wird an 9 gleichmäßig verteilten Punkten eine Lichtmessung vorgenommen. Der mathematische Durchschnitt der Lichtstärke ergibt die ANSI-Lumen-Zahl.

Auflösung
Anzahl der darstellbaren Bildpunkte. Die Auflösung gibt die Anzahl der Bildpunkte in der Zeile (horizontal) und die Anzahl der Zeilen (vertikal) an.

Beleuchtungsstärke
Die Beleuchtungsstärke E ist ein Maß für das auf eine beleuchtete Fläche auffallende Licht. Einheit der Beleuchtungsstärke ist LUX (lx). Die Beleuchtungsstärke wird mit einem Luxmeter gemessen.

Betrachterfläche
Ist durch die erste Sitzreihe (eingeschränktes Gesichtsfeld optimal ca. 1,5-fache der Bildwandbreite) und die letzte Sitzreihe (Auflösungsvermögen der Augen ca. 6-fache Bilwandbreite) bestimmt. Seitlich durch eine noch vertretbare Schrägbetrachtung (ca. 40 Grad rechts und links der Projektionsachse) definiert.

Betrachterkennzahl
Die Betrachtungskennzahl k gibt Aufschluß über die Einsatzmöglichkeit eines Bildwandtypes für gegebene Projektionsverhälnisse, sie besteht aus zwei Zahlenangaben:
dem Leuchtdichtefaktor & dem Streufaktor.

Betrachtungswinkel
Der Bezugspunkt ist die Projektionsachse. Der Betrachtungswinkel ist der eigene Standort gemessen zur Projektionsachse.

Brennweite
Eine der Hauptkenngrößen eines photografischen Objektivs. Sie ist gleich dem Abstand zwischen dem bildseitigen Hauptpunkt des photografischen Objektivs und dem Bildpunkt eines unendlich fernen Objektivs auf der optischen Achse des photografischen Objektivs.

Fresnel-Prägung
Die Fresnel-Prägung ist eine kreisförmige Linsenprägung, die auf Rückprojektionsflächen oder -scheiben angebracht wird. Diese Prägung ermöglicht ein Bündeln des Lichtes und ein gleichmäßiges Ausleuchten. Der Abstand zwischen Projektor und Lichtbildwand ist durch die Fresnel-Prägung festgelegt.

Halbwertswinkel
Meßwert bei 50 % Leuchtdichteabfall

HDTV
High Definition Television. Hochauflösendes Fernsehen im Kinoformat 16:9 mit 1250 horizontalen Zeilen.

Hot-Spot
Störende Lichterscheinung auf der Bildwand, verursacht durch eine direkte Sichtbarkeit der Projektionslampe.

Keystone-Korrektur
Diese elektronische Trapezentzerrung bei der Projektion ermöglicht Schrägprojektion ohne trapezförmige Bildverzeichnung, das Bild bleibt rechteckig. Die Korrektur gleicht die Verzerrung digital aus, indem das Bild entgegengesetzt entsprechend komprimiert wird oder eine neigbare Bildwand zum Einsatz kommt.

Kontrast
Der Kontrast ist das Verhältnis der Helligkeit zwischen einem Weißbild und einem Schwarzbild, z.B. 400:1. Hohe Werte verbessern die Bildschärfe und die Lesbarkeit.

LCD
"Liquid Crystal Display" = Flüssigkristallanzeige

Lenticular-Prägung
Die Lenticular-Prägung ist eine vertikale Rillenstruktur für verbesserte Leuchtdichteverteilung, ergibt gute Schrägbetrachtung. Diese Prägung hat kein fokales Zentrum d.h. der Abstand zwischen Projektor und Lichtbildwand ist frei wählbar.

Leuchtdichte
Die Leuchtdichte wird mit einem visuell arbeitenden Gerät gemessen. Dabei vergleicht das Auge einen Ausschnitt der Bildwand mit einer Vergleichsfläche bekannter Leuchtdichte.

Leuchtdichtefaktor
Der Leuchtdichtefaktor ist ein gemessener vergleichbarer Wert des transmittierten Lichtes (bei Durchlichtprojektion) und des reflektierten Lichtes (bei Auflichtprojektion) zu Standard-Weiß.

Leuchtdichtefaktor-Indikatrix
Die Leuchtdichtefaktor-Indikatrix ist eine übersichtliche Kurvendarstellung der lichttechnischen Eigenschaft einer Bildwand.

Pixel
Kurzform von Picture-Element, kleinster Teil eines Bildes (Bildpunkt).

Plasma
Eine neue Bildschirmtechnologie. Jeder Bildpunkt besteht aus einer winzigen Kammer, die mit einem Edelgasgemisch gefüllt ist. Dieses Gasgemisch wird von einer Elektronik gezündet. Die dabei entstehende UV-Strahlung regt eine Phosphorschicht zum Leuchten an.

Polarisationsbrille
Stereobrille mit gegensinnig (Linear und zirkular) polarisierenden Lichtfiltern zur Erkennbarkeit des 3 D-Effektes.

Projektionsabstand
Abstand der Mitte des auf der Bildwand projizierten Bildes von dem bildwandseitigen Hauptpunkt des Projektionsobjektivs.

RGB
Rot-Grün-Blau Signal bei Video- und Computerbildern.

RS 232
Schnittstelle, die eine Kontrolle des Projektors über Computer oder Steuerungsgeräte wie AMX oder Creston ermöglicht.

Stereobildwand
Projektionsfläche mit meist stark gebündelter Leuchtdichtefaktor-Indikatrix und metallisierender Oberfläche.

Streuwinkel
Erreicht der Leuchtdichteabfall den festgelegt unteren Grenzwert, so nennt man diesen Winkel den Streuwinkel-

SVGA
Grafikstandard für PC´s mit einer Auflösung von 800x600 Bildpunkten/Pixel.

SXGA
Grafikstandard für PC´s mit einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten/Pixel.

UXGA
Grafikstandard für PC´s mit einer Auflösung von 1600x1200 Bildpunkten/Pixel.

VGA
Grafikstandard für PC´s mit einer Auflösung von 640x480 Bildpunkten/Pixel.

XGA
Grafikstandard für PC´s mit einer Auflösung von 1024x768 Bildpunkten/Pixel.

Zoll
Englische Längenmaßeinheit: 1 Zoll/Inch (1")= 2,54 cm.

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Die ideale Bildwand

Auswahl der idealen Bildwand
Das Reflektionsverhalten der Auflichtbildwände läßt sich nach der internationalen Norm ISO 8396 und der deutschen Norm DIN 19045 Teil 4 in zwei Gruppen einteilen:

Typ D (Diffusionsbildwand)
Der auftreffende Projektionsstrahl wird nach allen  Seitengleichmäßig reflektiert.

Typ S (Spiegelreflex-Bildwand)
Der auftreffende Projektionsstrahl wird in Vorzugsrichtung des Spiegelwinkels reflektiert.

Erklärung für Typ D und Typ S
Da in allen Fällen nicht mehr Licht reflektiert werden kann, als auf die Bildwand auftritt, ergibt sich, daß mit steigender Vorzugsrichtung auch mehr Licht in dieser Richtung reflektiert wird: sie erscheinen "heller". Praktisch bedeutet dies, daß Metallbildwände (Typ S) "heller" erscheinen als weiße Lichtbildwände (Typ D). Hierbei wird aber gleichzeitig die Lichtverteilung nach den Seiten eingeengt. Aus dieser Kopplung erkennen Sie die Notwendigkeit der sorgfältigen Auswahl. Hieraus erkennen Sie, daß wir nicht zwischen "guten" und "weniger guten" Bildwandflächen unterscheiden: alle Ausführungsarten sind für bestimmte Einsatzzwecke vorgesehen, einmal abhängig von der Breite der ausgenutzten Betrachterfläche zum anderen von den Beleuchtungsverhälnissen im Raum während der Veranstaltung. Das Reflektionsverhalten der Lichtbildwand ist durch den Halbwertswinkel (Leuchtdichteabfall auf 50%) und damit verbunden durch den Leuchtdichtefaktor gekennzeichnet. Bei der Auswahl der Bildwand muß daher stets von der ausgenutzten Breite der Betrachterfläche ausgegangen werden. Für sehr breite Betrachterfläche ist der Bildwandtyp D zweckmäßig, für mittelbreite Betrachterflächen ist der Bildwandtyp S geeignet. Wird diese Grundregel beachtet, ergeben sich auf allen Sitzplätzen innerhalb der Betrachterfläche bei der Projektion annähernd gleiche Betrachtungsbedingungen hinsichtlich der empfundenen Helligkeit des projizierten Bildes.

Brandschutzverhalten
Die Baustoffe werden nach ihren Brandverhalten in folgende Klassen eingeteilt (DIN 4102 Teil 1):

A, A1, A2

 

nicht brennbare Stoffe

B

 

brennbare Stoffe

B1

 

schwerentflammbare Baustoffe

B2

 

normalentflammbare Baustoffe

B3

 

leichtentflammbare Baustoffe

Die Bildwände entfallen dabei auf die Baustoffklasse B und entsprechen im Verhalten der Zertifizierung B2. Der Forderung nach schwerentflammbarer Ausführung, die teilweise lt. Versammlungsstätten - Verordnung gefordert wird, können wir als Sonderlösung im Einzellfall durch Oberflächenveredelung entsprechen.

Reinigung
Eine 100% Reinigung einer Bildfläche ist nicht möglich, weil der Schmutz durch Reinigung nur verteilt wird und dauerhafte Spuren und Schattierungen hinterlassen kann. Für kleinere Verschmutzungen beachten Sie bitte folgende Ratschläge:

  • Oberfläche auf Folienbasis kann mit einer nicht aggressiven Flüssigkeit gereinigt werden (z.B. Handreinigungsseifen)
  • Oberfläche auf Folien- und Textilbasis mit Beschichtung kann nicht gereinigt werden.
  • Oberfläche auf Glasfiberbasis kann trocken gereinigt werden.
  • Einige Schmutzstellen auf bestimmten Oberflächen können mit einem weichen Radiergummi oder aber mit der Rückseite eines Klebebandes entfernt werden.

Sicherheitsaspekte
DIN 19045 Teil 5 = maßgebliche DIN-Norm

Wie für alle sicherheits- und maschinentechnischen Einrichtungen gilt auch für Lichtbildwände die Prüfvorschrift nach UVV, DIN und VGB70. Es sind weit mehr als 100 DIN-Normen, nach denen wir arbeiten.

Hier einige Beispiele aus den umfangreichen Vorgaben Sicherheitsschalter und Not-Aus-Schalter gemäß VDE 0100, 0660 Teil 1 /0869§5b.6, 0100/05-73§60 Motor- und Handbetrieb, soweit vorhanden, dürfen nicht gleichzeitig möglich sein.

  • Absenk- und Hebegeschwindigkeit dürfen 250 mm/s nicht überschreiten.
  • Vertikale Bewegungssicherung z.B. durch selbsthemmende Getriebe und Fangvorrichtung

 Endstandsbegrenzung

  • mechanisch, z.B. durch Auflaufbremse oder Fangvorrichtung
  • elektrisch, z.B. durch Sicherheitsendschalter im Haupt- oder Steuerstromkreis

CE-Kennzeichnung
CE-Zeichen ist ein Handelszeichen am Produkt, welches dokumentiert, daß ein Produkt Sicherheitsanforderungen von Harmonisierungsrichtlinien erfüllt.

Die wichtigsten Harmonisierungsrichtlinien sind:

  • Maschinenrichtlinien - Schutz der Menschen vor mechanischen Schäden (Scheren, Klemmen, etc.)
  • EMV-Richtlinien - für alle Produke, in denen Energie gespeichert werden kann, hierzu zählt auch Federenergie
  • Niederspannungsrichtlinie - für alle Produkte, die über einen elektrischen Antrieb verfügen

Entscheidend bei der CE-Kennzeichnung ist die technische Dokumentation. D.h.

  • der Nachweis für die Erfüllung der angegebenen Richtlinien und Normen im Schadensfall über interne und externe Prüfberichte, Berechnungen etc.
  • eine Gebrauchsanleitung des Produktes, die so gestaltet ist, daß der Benutzer in Bedienung und Montage geführt wird, Sicherheitsvorgaben in den Vordergrund kommen und der Hersteller sich zu erkennen gibt (Anschrift).

Projektion

Bei der Projektion wirken vier Komponenten aufeinander ein:

  • die Betrachterfläche und die Lichtverhältnisse im Raum
  • die Lichtbildwand auf der das projizierte Bild mit gleichmäßiger Leuchtdichte erkannt werden soll
  • der Projektor, der ein scharfes Abbild mit gleichmäßiger Leuchtdichteverteilung auf die Lichtbildwand projiziert
  • die Projektionsvorlage, die in erfaß- und erkennbarer Form die Informationen enthalten soll

Das zufriedenstellende Zusammenwirken bedingt aber eine sorgfältige Planung der Projektionseinrichtung. Ein wesentliches Kriterium zur optimalen Erkennbarkeit des projizierten Bildes stellt dabei die Einhaltung von Rahmenbedingungen bei der Hellraumprojektion dar, da das Raumlicht in Einklang zu den Mitschreibebedingungen gebracht werden muß.

Zahlreiche Versuche haben ergeben, daß das Verhältniss von 5:1 der durch den Projektor auf die Bildwand auftreffenden Beleuchtungsstärke zum vorhandenen Raumlicht nicht unterschritten werden darf. Die Hellraumbedingungen (siehe DIN 19045) sagt aus, daß die durch das Projektionslicht erzeugte Leuchtdichte mindestens fünfmal größer sein muß als die durch das Raumlicht erzielte Leuchtdichte, wird der Wert unterschritten, sinkt die Erkennbarkeit merklich. Bei Unterschreitung des Verhälnis 5:1 empfiehlt sich eine Abschattung des Raumlichts Bei der Projektion wirken vier Komponenten aufeinander ein:

  • die Betrachterfläche und die Lichtverhältnisse im Raum
  • die Lichtbildwand auf der das projizierte Bild mit gleichmäßiger Leuchtdichte erkannt werden soll
  • der Projektor, der ein scharfes Abbild mit gleichmäßiger Leuchtdichteverteilung auf die Lichtbildwand projiziert
  • die Projektionsvorlage, die in erfaß- und erkennbarer Form die Inform gegen die Bildwand, die Lichtleistung des Projektors zu erhöhen oder eine Bildwandfläche mit einem erhöhten Leuchtdichtefaktor auszuwählen. Entscheidend für eine optimale Projektion unter Hellraumbedingungen besteht in der Beachtung und Einhaltung dieser 3 Komponenten.

Betrachtungsbedingungen
Das schnelle Erfassen einer Gesamtinformation setzt voraus, dass möglichst alle Einzelinformationen innerhalb des Blickfeldes liegen. Hierüber gibt physiologisch bedingt das Blickfeld beider Augen Aufschluss. In dem Bereich von etwa 40 Grad ist schnelles Erfassen durch Augenbewegung ohne Kopfbewegung möglich. Die optimale Betrachtung des projizierten Bildes wurde in einem sehr umfangreichen Rundversuch aus Hunderten von Mess- und Beobachtungsergebnissen ermittelt und ist in der deutschen Norm DIN 19045 Teil 1 festgelegt.

Relativer Betrachtungsabstand
Die Aufnahme einer Bildinformation wird schwieriger, wenn der Betrachter zu nah vor der Bildwand sitzt. Die Mindestentfernung zur Bildwand soll die 1,5-fache Bildwandbreite betragen. Das Erfassen einer Information wird auch schwieriger, wenn der Betrachter zu weit von einer Bildwand entfernt ist, d.h. der Betrachter sollte nicht mehr als die 6-fache Bildwandbreite entfernt sitzen. Daraus ergibt sich der ideale Betrachtungsabstand von 4,5-fach bezogen auf die Bildwandbreite. Schrägprojektion: Um einen guten lichttechnischen Wirkungsgrad zu erhalten, muß die Bildwand bei Senkrecht- oder Schrägprojektion so geneigt werden, dass die Vorzugsrichtung der Reflexion etwa auf die Mitte der Betrachterfläche weist.

In der Praxis bedeutet dies, daß die Lichtbildwand mit einer Schrägstelleinrichtung ausgerüstet sein muß, die eine Neigung der Bildwand ermöglicht. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß in Grenzfällen bei richtig eingestellter Schräglage der Lichtbildwand gegenüber einer senkrecht angebrachten Bildwand das projizierte Bild dem Betrachter "3-mal so hell" erscheint.

Lichttechnische Eigenschaften
Durch die Visualisierung einer Mitteilung, durch die Darstellung der Aussage auf einer Projektionsfläche, einer Bildwand, werden beim Ansprechpartner verschiedene Eingangskanäle der Wahrnehmung erreicht. Dadurch erhöht sich die Wahrnehmungs- und Lernfähigkeit, und der Lernerfolg steigt. Nur Projektion kann diese Information groß, deutlich und brillant sichtbar machen. Mit Projektion kann man Stehbilder, Laufbilder, EDV-Daten und Grafiken visualisieren. Die Bildinformation wird mit optisch gerichtetem Licht vielfach vergrößert auf die Bildwand projiziert. Die Betrachtungsbedingungen werden dabei häufig zu wenig berücksichtigt. Nur wenn der Betrachter, Teilnehmer, Zuhörer, also der Empfänger der Information, ein ausreichend kontraststarkes und helles Bild sehen kann, wird der Erfolg einer visuellen Präsentation erreicht.

Leuchtdichtefaktor -
Der lichttechnische Wirkungsgrad bei der Projektion berücksichtigt ausschließlich die optimale Lichtverteilung des auf die Betrachterfläche fallenden Lichts. Es fordert, daß von der Bildwand möglichst viel Licht auf die Betrachterfläche, und nur wenig Licht in solche Bereiche gelenkt wird, wo keine Betrachter sitzen. Um eine Beschreibung der Leuchtdichte oder des Leuchtdichteverlaufes einer Projektionsfläche vorzunehmen, benötigt man ein Messnormal. Dieses Messnormal ermöglicht einen Vergleich mit der zu messenden Probe. Das Leuchtdichteverhältnis Messprobe/Messnormale stellt eine einheitslose Größe (Faktor) dar. Auf internationaler Ebene finden unterschiedliche Messnormal Anwendung z.B. MgO, BaSO4 MgC3. In Deutschland wird BaSO4 in der DIN 5033/Teil 9 vorgeschrieben. An dieser Referenzprobe werden die Messeinrichtungen normiert (Messwert wird auf "1" gesetzt). So erreicht man vergleichbare Messergebnisse. Eine "Gain-Messung" ohne Hinweis auf das verwendete Messnormal, ermöglicht nur eine Bewertung der Kurvenform, nicht aber eine Aussage über die Absolutgrösse der Messung.

Reflexionsverhalten
Die gleichmäßige Lichtverteilung über eine festgelegte Betrachterfläche wird weitgehend von der Leuchtdichtefaktor-Indikatrix bestimmt. Es gibt drei in ihrem Grundverhalten unterschiedliche Bildwandtypen für die Auflichtprojektion, die sich in Bezug auf das Reflexionsverhalten an den Bildwandseiten wesentlich unterscheiden:

  • Die "weiße" Bildwand (Typ D) strahlt über ihre ganze Breite das Licht gleichmäßig auf die Betrachterfläche ab, hat aber nur einen Leuchtdichtefaktor <= 1.
  • Die Metallbildwand (Typ S) strahlt das Licht an den Bildwandseiten (d.h. bei Schräglichteinfall) im Spiegelwinkel ab und hat einen Leuchtdichtefaktor > 2.

Wird die Bildwand noch zusätzlich um eine vertikale Achse gekrümmt, kann die ohnedies gute Lichtverteilung noch verbessert werden. Zugleich erhöht sich auch die Scharfabbildung an beiden Seiten der Bildwand.  

Anwendungsbereiche
Ob Diskussionen, Austausch von Erfahrungen, Informationen oder Schulungen- die Austattung des Medienraums erfordert die Integration von modernen, multimedialen Anwendungen, die aufeinander abzustimmen sind. Projektion, Moderation, Akustik Licht und Steuerungstechnik müssen eine Einheit bilden, die den jeweiligen Teilnehmerkreis animiert und begleitend zur Seite steht. Im Vordergrund steht dabei stets das Ziel, ein Umfeld für die Projektion zu schaffen, in dem sich die Menschen wohlfühlen. Sowohl für den professionellen Einsatz im Tagungs- und Schulungsraum, der Ausstattung von Events und Veranstaltungen als auch der anspruchsvolle Film- und Fotoamateur im Bereich Heimkino stehen Bildwandtypen in unterschiedlichster Ausführung der mechanischen Eigenschaften, im Reflexionsverhalten und Anwendungsart zur Verfügung. Die Auswahl der richtigen Bildwand trägt neben dem Projektor und dem Bildmotiv maßgeblich zum Erfolg einer visuellen Präsentation bei. Nach getroffener Wahl der Projektionsart Dia, Film, Arbeits- oder Videoprojektion und der Festlegung der Bauausführung der Bildwand, wie mobil oder stationär, rollbar oder spannbar haben Sie die Möglichkeit unter einer großen Anzahl von Ausstattungs- und Funktionsvarianten auszuwählen, die eine erfolgreiche Projektion nach Ihren Vorstellungen sichert. Die individuelle Veränderung des Designs, Anpassung der sichtbaren Teile bei Einbau in Zwischendecken, einfache und schnelle Revision, Neigung der Bildwand nach vorne oder hinten sind nur einige Anwendungsbeispiele, die den hohen Anforderungen an eine Bildwand und den Raumverhältnissen entsprechen.

 

A-Z - Multimedialexikon


AccuBlend (TM)

Diese Technologie löst automatisch die Abweichung in der Auflösung zwischen den Projektionsbildern und der entsprechenden Datenquelle auf. Advanced AccuBlend können ermöglicht es Ihnen zum Beispiek im SVGA-Format mit SXGA-Daten projizieren. Auch die Glättung von Zoomansichten ist mit dieser Technik möglich. Des Weiteren wird der Text und dünne horizontale Linien durch spezielle Algorithmen bei der Komprimierung geschützt. Auf diese Weise gewinnt man an Leistung ohne dass an einer anderen Stelle Verluste auftreten.

ANSI - Lumen

Steht für American National Standards Institute, eine amerikanische Organisation, die spezielle Normen erstellt und deren Einhaltung überwacht. In der Projektionstechnik sind vor allem Berechnungsnormen für die Bildhelligkeit in Lumen von Bedeutung. Hierbei wird die Lichtreflexion von 9 Punkten gemessen und auf diese Weise ein Durchschnittswert errechnet. Je größer der Wert, desto heller das projezierte Bild. Lumen=Lux/m2

Artefakt

Dieses Wort entstammt dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „künstliches Gebilde“ In der Projektionstechnik sind hierunter Bildfehler, Farbblöcke, Treppen oder Farbflimmern, sowie Tonstörungen, wie z.B. Rauschen zu verstehen.

Auflichtprojektion

Hierbei wird der Projektor vor der Leinwand positioniert. Dabei ergeben sich durch unterschiedliche Oberflächen unterschiedliche Reflexionensarten.

Augenhöhe

Vertikalter Abstand der Augen eines Betrachters zu der horizontalen Bodenfläche auf der der Betrachter sitzt oder steht. Die Augenhöhe beträgt im Durchschnitt bei sitzender Betrachtung hA = 1,2 m – 1,25 m und bei stehender Betrachtung hA = 1,7 m – 1,75 m.

Auflösung

Bezeichnet die Anzahl der einzelnen Punkte eines Bildes. Sie wird in Pixel angegeben: Breite x Höhe. Die bekanntesten Standards sind:

Auflösungen für 4:3-Displays

BezeichnungBedeutungmax. Auflösung
CGA Color Graphics Adaptor 320 x 200
EGA Enhanced Graphics Adaptor 640 x 350
VGA Video Graphics Array 640 x 480
SVGA Super Video Graphics Array 800 x 600
XGA Extended Graphics Array 1.024 x 768
SXGA Super Extended Graphics Array 1.280 x 1.024
SXGA+ Super Extended Graphics Array Plus 1.400 x 1.050
UXGA Ultra Extended Graphics Array 1.600 x 1.200
QXGA Quad Extended Graphics Array 2.048 x 1.536
QSXGA Quad Super Extended Graphics Array 2.560 x 2.048
QUXGA Quad Ultra Extended Graphics Array 3.200 x 2.400

Auflösungen für 16:10 und 16:9 Widescreen-Displays 

Plasma, LCD, LED Displays. Hier unterscheidet man zwischen 16:10 und 16:9.

BezeichnungBedeutungmax. Auflösung
WXGA Wide Extended Graphics Array 1.366 x 768
WSXGA Wide Super Extended Graphics Array 1.600 x 1.024
WSXGA+ Wide Super Extended Graphics Array 1.680 x 1.050
WUXGA Wide Ultra Extended Graphics Array 1.920 x 1.200
WQXGA Wide Quad Extended Graphics Array 2.560 x 1.600
WQSXGA Wide Quad Super Extended Graphics Array 3.200 x 2.048
WQUXGA Wide Quad Ultra Extended Graphics Array 3.840 x 2.400

 Auflösung: TV und Heimkino und Kino

 Full HDUHD (TV)4K (Kino)
Auflösung (Pixel) 1.920 x 1.080 3.840 x 2.160 4.096 x 2.160
Seitenverhältnis 16:9 16:9 17:9
TV-Ausstrahlung 50 Halbbilder (1080i) 25 Vollbilder (2160p)  
Audio 5.1 5.1
unkomprimiertes Signal 1,2 GBit/s 4,8 GBit/s
typische Bandbreite 12 bis 15 MBit/s (mit H.264) 25 bis 50 MBit/s (mit H.264)
verfügbar seit 2005 ab 2014


Aufprojektion 

Hierbei wird der Projektor vor der Leinwand positioniert. Dabei ergeben sich durch unterschiedliche Oberflächen unterschiedliche Reflexionensarten.

Augenhöhe

Vertikalter Abstand der Augen eines Betrachters zu der horizontalen Bodenfläche auf der der Betrachter sitzt oder steht. Die Augenhöhe beträgt im Durchschnitt bei sitzender Betrachtung hA = 1,2 m – 1,25 m und bei stehender Betrachtung hA = 1,7 m – 1,75 m.

Ausleuchtung 

Bezeichnet die Beleuchtung auf der Leinwand. Dabei wird die Helligkeit in der Bildmitte mit der Helligkeit am Rand des Bildes verglichen. Je höher der angegebene Wert (in %), desto besser ist das Projektorbild ausgeleuchtet. Für eine gute Qualität benötigt man mindestens 75%

Autofokus-Einstellung

Befindet sich am Projektor und ermöglicht eine automatische Einstellung der Schärfe des projezierten Bildes, nachdem bei festgelegtem Projektionsabstand eine Grundeinstellung für die Bildschärfe manuell vorgenommen wurde.

Auto-Power-Off

Ab einer vorgegeben Zeit ohne Signalempfang schaltet sich der Projektor automatisch ab. Die Zeitspanne kann man bei vielen Geräten selbst einstellen.

Autofokus

Befindet sich am Projektor und ermöglicht eine automatische Einstellung der Schärfe des projizierten Bildes, nachdem bei festgelegtem Projektionsabstand eine Grundeinstellung für die Bildschärfe manuell vorgenommen wurde.

Autoscan

Der Autoscan synchronisiert automatisch den Daten-Video-Projektor mit dem Bildschirm-Modus des Rechners und korrigiert dabei die Bildbreite und die H-Phase (Feinjustage bei optimaler Bildbreite).

Bandbreite

Wird in MHz angegeben. Sie bezeichnet die Geschwindigkeit, in der Bits (codierte Daten) je Zeiteinheit über ein Medium, z.B. einen Beamer, übertragen werden können.

Beamer

Ermöglicht die Projektion von Filmen, oder Daten auf eine Leinwand. Damit sind sie vor allem bei Präsentationen, Heimkino und Großveranstaltungen von Bedeutung. Es gibt Röhren-, LCD- und Mikrospiegel (DLP) Projektoren.

Beleuchtungsstärke

Hier wird das Licht, dass auf eine beleuchtete Fläche fällt, gemessen. Die Maßeinheit der Beleuchtungsstärke ist Lux.

Betrachterfläche

Ist durch die erste Sitzreihe (eingeschränktes Gesichtsfeld optimal ca. 1,5-fache der Bildwandbreite) und die letzte Sitzreihe (Auflösungsvermögen der Augen ca. 6-fache Bilwandbreite) bestimmt. Seitlich durch eine noch vertretbare Schrägbetrachtung (ca. 40 Grad rechts und links der Projektionsachse) definiert. 

Betrachterkennzahl

Die Betrachtungskennzahl k gibt Aufschluß über die Einsatzmöglichkeit eines Bildwandtypes für gegebene Projektionsverhälnisse, sie besteht  aus zwei Zahlenangaben: dem Leuchtdichtefaktor und dem dem Streufaktor! 

Betrachtungsabstand

Sollte zwischen dem 1,5 fachen und 6fachen de betragen.

Betrachtungswinkel

Der Bezugspunkt ist die Projektionsachse. Der Betrachtungswinkel ist der eigene Standort gemessen zur Projektionsachse. 

Bildauflösung

Anzahl der Bildpunkte (Pixel) je Längeneinheit (Inch = Zoll). Siehe auch Auflösung. 

Bildformate

Siehe auch Auflösung... / Man unterscheidet im Groben unter 4:3, 1,54:1 und 16:9, 1,85:1 und 2,35:1 

Bildfrequenz

siehe Bildwiederholfrequenz!

Bildpunkt

Bildpunkte werden auch Pixel genannt. Der Bildpunkt ist der kleinste quadratische Punkt eines Bildes. 

Bildqualität

Setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Farbwiedergabe, Helligkeit, Kontrast, Schärfe und Ausleuchtung nehmen dabei einen besonders hohen Stellenwert ein.

Bildumkehrung

(elektronisch) ermöglicht die Seitenrichtige Einstellung des projezierten Bildes, was besonders bei Rückprojektion und Projektion von der Decke notwendig ist.

Bildwiederholfrequenz

Die entsprechende Maßeinheit ist Hertz (Hz). Sie gibt die Anzahl der Bilder an, die pro Sekunde aufgebaut werden. Daten-Video-Projektoren haben ihre eigene Bildwiederholfrequenz.

Bildwiederholrate

Die Bildwiederholrate ist ein Begriff aus der Film-, Fernseh- und Computertechnik. Bezeichnet wir hiermit die Anzahl der Einzelbilder pro Sekunde, die zum Beispiel auf eine Leinwand projiziert werden oder auf einen Fernsehbildschirm oder Monitor durch dessen Elektronenstrahl wiedergegeben werden. Man gibt diese Maßeinheiten in Hertz (Hz) an. 

Blickfeld

Das Blickfeld des Betrachters (ca. 40 Grad nach links und rechts) sollte für ein ermüdungsfreies und angenehmes “Heimkinofeeling”  beachtet werden. Leinwandgröße und Betrachtungsabstand sind dabei in besonderem Maße zu beachten.

Booster

Mit Hilfe eines Boosters kann man mehrere Beamer gleichzeitig an eine Bildquelle anschließen. Außerdem kann das Signal zusätzlich verstärkt werden, so dass Kabeldistanzen bis etwa 40 m überbrückt werden können.

Brennweite 

Wichtige Größe eines Objektivs. Bei einem Normalobjektiv entspricht die Brennweite (hier 50 mm) annähernd dem Bildwinkel des menschlichen Auges. Der Abstand zwischen Objektiv und Brennebene (Brennweite) entspricht der Diagonale der Brennebene Beim Weitwinkelobjektiv ist der Blickwinkel größer als der eines Normalobjektivs. Dass hat den Effekt, dass man Bilder auf kürzere Abstände scharfstellen kann. Die Brennweite ist kürzer als ein Normalobjektiv.

Bluetooth

Ermöglicht kabellose Übertragung von Daten über eine kurze. Die Technik für Beamer jedoch noch nicht ausgereift. Echtzeitübertragung ist nicht möglich.

CGA

CGA: Color Graphics Adapter - 320 x 200 und 384 x 240 Pixel Auflösung wird so genannt!

Cinch

Wir bei Ton- und Bildübertragungen eingesetzt.

Curtain

Ermöglicht die teilweise Abdeckung der Leinwand und ermöglicht es dem Zuschauer auf diese Weise sich auf wesentliche Bildschirminhalte zu konzentrieren.

DAR

Da ein Projektor viele Unterschiedliche Eingangssignale empfangen können muss, muss er über seine eigene optimale Auflösung hinaus sowohl höhere, als auch niedrigere Auflösungen in bester Qualität darstellen können. Nur so ist ein vielseitiger Einsatz des Gerätes möglich.  So kann beispielsweise ein Bild mit einer Auflösung von 1.600 x 1.200 (UXGA) Punkten auf das XGA-Raster heruntergerechnet werden. Verfahren wie die EPSON DAR-Technologie ermöglichen statt eine Neuberechnung von Zeilen mit Hilfe von intelligenten Algorithmen. Ähnliches gilt für die Darstellung höherer Auflösungen.

Db

Dezibel - Maßeinheit für den Schalldruckpegel. Gibt den physikalischen Druck der Schallwellen an.

DCDI

Der DCDI Prozessor vom Hersteller Faroudja ist ein spezieller Videographik-Prozessoren. Der DCDi Prozessor ist einer davon. Siehe auch Linedoubler. 

Deckenhalter

Ermöglicht die Montage eines Beamers an der Zimmerdecke. Bei uns erhalten Sie universale Projektor Deckenhalterungen für nahezu alle Beamermodelle. 

De-Interlacer

Ermöglicht die Umwandlung von Halbbildern in Vollbilder.

Dezibel

Maßeinheit für den Schalldruckpegel. Gibt den physikalischen Druck der Schallwellen an.  

Digital Active Resizing (DAR)

Da ein Projektor viele Unterschiedliche Eingangssignale empfangen können muss, muss er über seine eigene optimale Auflösung hinaus sowohl höhere, als auch niedrigere Auflösungen in bester Qualität darstellen können. Nur so ist ein vielseitiger Einsatz des Gerätes möglich.  So kann beispielsweise ein Bild mit einer Auflösung von 1.600 x 1.200 (UXGA) Punkten auf das XGA-Raster heruntergerechnet werden. Verfahren wie die EPSON DAR-Technologie ermöglichen statt eine Neuberechnung von Zeilen mit Hilfe von intelligenten Algorithmen. Ähnliches gilt für die Darstellung höherer Auflösungen.

Digital Zoom

Mit Hilfe einer Fernbedienung oder einer externen Steuereinheit kann der einen bestimmten Bildausschnitt elektronisch vergrößern.

Dithering

Bei diesem Verfahren, wird benachbarten Bildpunkten eine Zwischenfarbe zugewiesen. Auf diese Weise werde mehr Farben simuliert, als tatsächlich vorhanden sind.

DVI

Bezeichnet eine digitale (Grafik) Schnittstelle. Wenn die Daten nicht analog, sondern digital übertragen werden, erhält man eine verlustfreie Übertragung und eine optimale Synchronisation.

DRIT

Digital Realized Interpolation Technology von SANYO. Hierbei handelt es sich um ein digitales Kompressions- bzw. Expansionsverfahren, die eine  vollformatige Darstellung ermöglichen.

DLP

Bedeutet Digital Light Processing™ und ist eine digitale, reflektive Technologie. Sie basiert auf dem DMP-Chip (Digital Micromirror Device) der für jedes Pixel ein bewegten Spiegel mit den Maßen16 x 16 Mikrometer  zur Verfügung stellt. Durch die Stellung der Spiegel kann der Lichteinfall auf die Leinwand gesteuert werden. Dadurch erhält man eine hohe Abbildungsqualität

Dolby Surround

Raumklangverfahren, das mit 5 Lautsprechern arbeitet. Die Lautsprecher sind vor und hinter dem Hörplatz aufgestellt. Ein entsprechender Verstärker ordnet die Signale den entsprechenden Lautsprechern zu.

DTS

Steht für Digital Theater System und ist ein Raumklangsystem mit qualitativ hochwertigem Klang.

DVGA

Double VGA Auflösung: 960 × 640 - Format: 3:2 und Auflösung 960 × 720 - Format 4:3

Eco Modus

Projektormodus bei die Leistungszufuhr herabgesetzt, die Lüfterleistung reduziert und die Helligkeit der Lampe verändert wird.

EGA

Enhanced Graphics Adapter: Auflösung 640 × 350 Format: 64:35

Elektronische Bildumkehrung

Ermöglicht die Seitenrichtige Einstellung des projezierten Bildes, was besonders  bei Rückprojektion und Projektion von der Decke notwendig ist.

Elektronische Keystone-Korrektur

Horizontale und vertikale Korrektur eines projizierten Bildes durch Pixelkomprimierung. Wichtig wenn ein Projektor schräg nach oben projizieren muss, da hier die Gefahr einer trapezförmigen Verzerrung besteht. 

EVGA

Extended VGA Auflösung: 1024 × 768 Format: 4:3

Farbtemperatur Kelvin

Mit der Farbtemperatur wird der Farbton einer Lichtquelle angegeben und zwar in der Maßeinheit Kelvin. Bei einem hohen Blauanteil im Licht erhält man eine hohe Farbtemperatur und somit auch einen hohen Kelvin-Wert. Ist der Rotanteil im Licht jedoch stärker vertreten, ist die Farbtemperatur geringer.

Faroudja Linedoubler

Der DCDI Prozessor vom Hersteller Faroudja ist ein spezieller Videographik-Prozessoren. Der DCDi Prozessor ist einer davon. Siehe auch Linedoubler.

FBAS

Abkürzung für Farb-Bild-Austast-Synchronisier-Signal. Dieses Signal ermöglicht eine Informationsübertragung von Helligkeits- und Farbwerten mit nur einem Signalträger. Allerdings ist die Qualität dieses Signals nicht so hochwertig, wie bei der getrennten Übertragung von Farbe und Helligkeit.

Freeze

Ermöglicht das „Einfrieren“ des projizierten Bildes. Wird auch als Standbild-Funktion bezeichnet

Fresnel-Prägung

Die Fresnel-Prägung ist eine kreisförmige Linsenprägung, die auf Rückprojektionsflächen oder -scheiben angebracht wird. Diese Prägung ermöglicht ein Bündeln des Lichtes und ein gleichmäßiges Ausleuchten. Der Abstand zwischen Projektor und Lichtbildwand ist durch die Fresnel-Prägung festgelegt. 

Gain / Gainfaktor

Der Gainfaktor (auch Leuchtdichtefaktor genannt), gibt die Lichtreflektionsfähigkeit einer Leinwand an, die durch deren Beschichtung bestimmt wird. Je höher der Gainfaktor ist, desto mehr Licht wird reflektiert, desto mehr verringert sich aber auch der Betrachtungswinkel der Leinwand. Der Gain-Faktor sollte nicht über 1,8 bis 2,0 liegen, da sonst sogenannte Hotspots die Bildwahrnehmung stören können.

Gamma Korrektur

Ermöglicht die Variation des Kontrastverlaufes. Je genauer die Gammakorrektur ist, desto mehr Grautöne können projiziert werden.

Gradation

Anzahl der unterschiedlichen Helligkeitswerte und Farben, die in einem Projektionsbild enthalten sind. Einige Projektoren ermöglichen es dem Nutzer die Gradation selbst zu beeinflussen. So kann man bei Grafiken beispielsweise eine weiche Gradation mit vielen Farbabstufungen wählen und bei Texten härtere Kontraste einstellen.

Halbwertswinkel

Meßwert bei 50 % Leuchtdichteabfall

HDTV

Abkürzung für High Definition Television, also für hochauflösendes Fernsehen. Übliches Bildformat ist hierbei 16:9. 

Helligkeit

siehe ANSI Lumen

HGC

Hercules Graphics Card Auflösung: 720 × 348 Format 60:29 oder Apple Lisa 720 × 364 Format 180:91

Horizontalfrequenz

Gibt die Häufigkeit an, in der ein Projektor eine Bildzeile pro Sekunde aufbaut. Die Maßeinheit der Horizontalfrequenz ist kHz.

Hot Spot

Störende Lichterscheinung auf der Bildwand, verursacht durch eine direkte Sichtbarkeit der Projektionslampe.

HVGA

Half VGA Auflösung: 480 × 320 Format 3:2 oder 640 × 240 Format 8:3.

Infrarot (IR)

Abkürzung für Infrarot. Hierbei handelt es sich um langwelliges Licht, das für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist. Wird unter anderem zur Fernsteuerung elektronischer Geräte verwendet.

Interlaced

Zeilensprungverfahren zum Bildaufbau. Zunächst wird nur jede zweite Bildzeile aufgebaut und erst anschließend die fehlenden Bildzeilen in die Lücken gesetzt. Hierdurch wird eine Verringerung des Bildflimmerns ermöglicht.

Interpolation

Hierbei handelt es sich um ein mathematisches Verfahren, bei dem zusätzliche Bildpunkte berechnet werden. Besonders bei Bildvergrößerungen und –Verkleinerungen kommt der Interpolation eine große Bedeutung zu

Kelvin

Mit der Farbtemperatur wird der Farbton einer Lichtquelle angegeben und zwar in der Maßeinheit Kelvin. Bei einem hohen Blauanteil im Licht erhält man eine hohe Farbtemperatur und somit auch einen hohen Kelvin-Wert. Ist der Rotanteil im Licht jedoch stärker vertreten, ist die Farbtemperatur geringer.

Keystone-Effekt

Bezeichnet die Trapetzförmige Verzerrung eines projizierten rechteckigen Bildes, die auftritt, wenn Leinwand und Projektionsrichtig nicht rechtwinklig zueinander ausgerichtet sind. Moderne Projektoren beinhalten eine fest installierte Keystone-Korrektur, um diesen Effekt zu vermeiden. Es gibt aber auch Projektoren mit einer flexiblen Keystone-Korrektur oder mit einem Shift-Objektiv, das dieses Problem ebenfalls vermeidet.

Keystone-Korrektur

Diese elektronische Trapezentzerrung bei der Projektion ermöglicht Schrägprojektion ohne trapezförmige Bildverzeichnung, das Bild bleibt rechteckig. Die Korrektur gleicht die Verzerrung digital aus, indem das Bild entgegengesetzt entsprechend komprimiert wird oder eine neigbare Bildwand zum Einsatz kommt. 

Komponentensignal

Hierbei werden Farb- und Lichtwerte getrennt übertragen. Das Komponentensignal gilt als sehr störsicher und wird daher immer häufiger im Heimkinobereich verwendet.

Komprimierung

Bei diesem Verfahren werden auf mathematischem Weg hohe Signalauflösungen an geringere Auflösungen angepasst. Dabei wird die Anzahl der Bildpunkte mit Hilfe von Interpolation auf die weniger vorhandenen Bildpunkte umgerechnet.

Kontrast

Bezeichnet das Verhältnis von den dunkelsten und hellsten Bildpunkten eines Bildes.

LCD 

Steht für Liquid Cristal Display, und bedeutet übersetzt Flüssigkristallbildschirm. Ein LCD besteht aus flüssigen Kristallen, die sich zwischen zwei dünnen Glasplatten befinden. Einzelne Segmente eines LCD können unabhängig voneinander ihre Helligkeit ändern. Die Präzision der Ansteuerung dieser einzelnen Teilbereiche ist ausschlaggebend für die Qualität des dargestellten Bildes.

Lens-Shift

Ermöglicht es das Objektiv seitlich oder auch nach oben und unten zu verstellen und somit einen Keystone-Effekt zu verhindern.

Lenticular-Prägung

Die Lenticular-Prägung ist eine vertikale Rillenstruktur für verbesserte Leuchtdichteverteilung, ergibt gute Schrägbetrachtung. Diese Prägung hat kein fokales Zentrum d.h. der Abstand zwischen Projektor und Lichtbildwand ist frei wählbar.

Leuchtdichte

Die Leuchtdichte wird mit einem visuell arbeitenden Gerät gemessen. Dabei vergleicht das Auge einen Ausschnitt der Bildwand mit einer Vergleichsfläche bekannter Leuchtdichte.

Leuchtdichtefaktor

Der Leuchtdichtefaktor ist ein gemessener vergleichbarer Wert des transmittierten Lichtes (bei Durchlichtprojektion) und des reflektierten Lichtes (bei Auflichtprojektion) zu Standard-Weiß.

Leuchtdichtefaktor

Der Leuchtdichtefaktor (auch Gainfaktor genannt), gibt die Lichtreflektionsfähigkeit einer Leinwand an, die durch deren Beschichtung bestimmt wird. Je höher der Gainfaktor ist, desto mehr Licht wird reflektiert, desto mehr verringert sich aber auch der Betrachtungswinkel der Leinwand. Der Gain-Faktor sollte nicht über 1,8 bis 2,0 liegen, da sonst sogn. Hotspots die Bildwahrnehmung stören können. 

Leuchtdichtefaktor-Indikatrix

Die Leuchtdichtefaktor-Indikatrix ist eine übersichtliche Kurvendarstellung der lichttechnischen Eigenschaft einer Bildwand.

Linedoubler

Der Linedoubler errechnet niedrig auflösende Videosignale in die Auflösung des Projektors um und füllt das Bild vollständig aus. Die Pixel werden feiner dargestellt und wirken durch diesen Prozess ebenfalls schärfer.

Lumen

Maßeinheit für die Helligkeit eines Bildes.

Luminance, Luminanz

Gibt die Helligkeit von Bildpunkten an und ist ein Bestandteil des Videosignals

Magnify

Ermöglicht die gezielte Vergrößerung einzelner Bildausschnitte.

MDA

Monochrome Display Adapter: Auflösung 720 × 350 Format: 72:35

Motor - Zoom

Ermöglicht die Steuerung der Bildgröße mit Hilfe einer Fernbedienung.

Multinorm

Videokompatibilität für SECAM, NTSC und PAL

NTSC

Gängiger Video-Standard. Steht für für National Television Standards Committee.

Nutzlichtstrom

siehe ANSI Lumen

OSD

Abkürzung für On-Screen-Display. Wird auch häufig als Menüführung bezeichnet und ermöglicht diverse Bildeinstellungen, die über ein projiziertes Menüfenster vorgenommen werden können.

PAL

Analoger Videostandard. Steht für Phase Alternate Line und wird hauptsächlich im europäischen Raum genutzt.

PCMCIA

Steht für Personal Computer Memory Card Interface Adapter und bezeichnet eine Schnittstelle am PC für Speicherkarten.

PIP

Abkürzung für Picture In Picture. Diese Funktion ermöglicht eine Bild-in-Bild-Darstellung.

Plasma

Eine neue Bildschirmtechnologie. Jeder Bildpunkt besteht aus einer winzigen Kammer, die mit einem Edelgasgemisch gefüllt ist. Dieses Gasgemisch wird von einer Elektronik gezündet. Die dabei entstehende UV-Strahlung regt eine Phosphorschicht zum Leuchten an. 

Pixel

Bezeichnet den einzelnen Bildpunkt, das kleinste Anzeigeelement eines Bildes.

Polarisationsbrille

Stereobrille mit gegensinnig (Linear und zirkular) polarisierenden Lichtfiltern zur Erkennbarkeit des 3 D-Effektes.

Progressives Video / Progressive Scan

Gegenteil vom Interlaced. Im Gegensatz zum Zeilensprungverfahren werden hier die Bilder im Vollbildmodus erzeugt.

Projektionsabstand

Abstand der Mitte des auf der Bildwand projizierten Bildes von dem bildwandseitigen Hauptpunkt des Projektionsobjektivs.

PSP

Auflösung für Playstation Portable: 480 × 272 Format 30:17 oder auch 320 × 320 Pixel - Format 1:1.

QHD

Quarter HD Auflösung 640 × 360 Format: 16:9

QQVGA

bedeutet Quarter QVGA: Auflösungen 160 x 120, 160 x 160, 208 x 176 und 220 x 176. Letzteres für Nokia und Sony-Ericson. 

QVGA

Quarter VGA: 320 x 240 Pixel Auflösung!

Resizing

Hierbei rechnet der Beamer selbstständig die Auflösungen von externen Signalquellen in die eigene Auflösung um. Auf diese weise wird eine Bilddarstellung ermöglicht, die den Bildschirm so weit wie möglich füllt.

RGB

Farbmodell, bei den alle Farben aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau erzeugt werden (additive Farbmischung).

Röhrenprojektor

Der Röhrenprojektor besteht aus drei Elektronenstrahlröhren, die Licht erzeugen und dieses deckungsgleich direkt auf die Leinwand werfen. Da die drei Farben erst hier zusammentreffen ist bei diesem Projektor keine Pixelstruktur oder Schlitzmaske notwendig, weshalb Bilder wesentlich schärfer abgebildet werden können.

RS 232

Schnittstelle, die eine Kontrolle des Projektors über Computer oder Steuerungsgeräte wie AMX oder Creston ermöglicht.

Rückprojektion

Hierbei steht der Projektor hinter der lichtdurchlässigen  Leinwand, wodurch weniger Raum in Anspruch genommen wird.

S-VHS

Qualitativ hochwertige Videonorm, die Farb- und Helligkeitssignale getrennt voneinander übermittelt.

S-Video

Hochwertige Videonorm, die Farb- und Helligkeitssignale getrennt voneinander übermittelt.

Scart

Steckverbindung zur Übertragung von Bild- und Tonsignalen.

Stereobildwand

Projektionsfläche mit meist stark gebündelter Leuchtdichtefaktor-Indikatrix und metallisierender Oberfläche.

Streuwinkel

Erreicht der Leuchtdichteabfall den festgelegt unteren Grenzwert, so nennt man diesen Winkel den Streuwinkel.

SECAM

Abkürzung für Séquentiel couleur à mémoire (Sequentielle Farbspeicherung) SEACAM ist eine Fernsehnorm zur analogen Farbübertragung und wird z. B. in Frankreich oder Osteuropa verwendet.

Seitenverhältnis

Verhältnis von Bildbreite zu Bildhöhe, beträgt im Regelfall 4:3 oder 16:9.

SVGA 

Steht für Super Video Graphics Array und ist ein Bildschirm-Standard mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln.

Umschaltung

Das Breite-Höhen-Verhältnis wir an einem Monitor, Projektor etc. verändert, um beispielsweise das Format 4:3 auf 16:9 zu ändern.

UHB / UHP

UHB ist ein Abkürzung für Ultra High Brightness und  UHP für Ultra High Pressure. Hierbei handelt es sich um besonders leistungsstarke Lampentypen, die besonders energiesparsam sind.

Uniformity

Aus physikalischen Gründen ist die Helligkeit eines projizierten Bildes in der Mitte stärker als an den Seiten. Je geringer der Helligkeitsabfall des Bildes ist, desto höher ist seine Uniformity.

Vertikalfrequenz

Die Vertikalfrequenz gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde aufgebaut werden können. Die Maßeinheit für die Vertikalfrequenz ist Hz.

VGA

Steht für Video Graphics Array. Hierbei handelt es sich um einenBildschirmstandard mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln.

Videobandbreite

Wichtiger Wert für die Qualität eines Bildes, der in MHz angegeben wird. Folgendermaßen kann die notwendige Bandbreite bestimmt werden: Bandbreite = Zeilenzahl x Spaltenzahl x Bilder pro Sekunde x 3/2

WQVGA

WQVGA Wide QVGA - 432 × 240 Format - 9:5 / Nokia 416 × 352 Format: 13:11 und 480 × 160 Format 3:1

WSVGA

Wide SVGA Auflösungen: 1024 × 600 Format: 128:75 und 1072 × 600 Format: 134:75 / Beim Apple Auflösung 1152 × 768 - Format: 3:2. 

WVGA

Wide VGA Auflösungen:
Auflösung 720 × 400 - Format: 18:10
Auflösung 800 × 480 - Format: 15:9
Auflösung 848 × 480 - Format: 53:30
Auflösung 852 × 480 - Format: 71:40
Auflösung 864 × 480 - Format: 18:10
Auflösung 858 × 484 - Format: 39:22

WXGA

Wide XGA Auflösungen:
1024 × 576 - Format: 16:9
1280 × 768 - Format: 15:9
1280 × 800 - Format: 16:10
1280 × 854 - Format: 640:427
1360 × 768 - Format: 85:48
1366 × 768 - Format: 683:384
1376 × 768 - Format: 43:24. 

Xenon

Teilweise eingesetzte und besonders leistungsstarke Projektionslampe.

Xenon-Lampe

Besonders leistungsstarke Projektionslampe

XGA

Steht für eXtended Graphics Array und ist Bildschirmstandard mit einer Auflösung von maximal 1024 x 768 Pixeln

Zeilenfrequenz

Gibt an wie viele Bildschirmzeilen in der Sekunde dargestellt werden.

Zoll

Englische Längenmaßeinheit: 1 Zoll/Inch (1")= 2,54 cm.

Zoom

Ermöglicht es ein Bild zu vergrößern oder zu verkleinern ohne den Projektionsabstand dabei zu variieren.

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